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John Scofield
Ibanez
JSM20-BKL
ab 1.159,00 €
John Scofield ist so ein Gitarrist, der Jazz nicht wie ein steriles Schulfach behandelt, sondern wie eine Kneipenschlägerei zwischen Funk, Blues und Rock. Sein Sound ist dreckig, manchmal schief, also genau das Gegenteil von dem glattpolierten Zeug, den man sonst oft mit Jazz verbindet. Er spielt, als hätte seine Gitarre schlechte Laune, und genau darin liegt die Magie. Miles Davis nahm ihn in seine Band, weil Scofield das tat, was kaum jemand konnte: Chaos mit Seele verbinden.
| John Scofield | Kurzinfos |
|---|---|
| Vollständiger Name | John Scofield |
| Geburtsdatum | 26. Dezember 1951 |
| Geburtsort | Dayton, Ohio, USA |
| Band | Solo Artist |
| Gründung von Solo Artist | 1970er |
| Genre | Jazz |
| Bevorzugte Gitarre | Ibanez JSM20 BKL |
| Weitere Gitarren | Ibanez AS200, Ibanez FG100, Gibson ES 335 |
| Markenzeichen | Dreckiger Intellektualismus. Scofield kombiniert messerscharfen Blues-Dreck mit hochkomplexen Jazz-Strukturen. Sein Spiel ist berühmt für diesen leicht verzerrten, "kaputten" Ton und ein Phrasierung, die klingt, als würde die Gitarre hinken, nur um im nächsten Moment punktgenau zuzuschlagen. Er scheißt auf Konventionen und nutzt Dissonanz als Waffe. |
| Einfluss | Der Grenzgänger ohne Schamgefühl. Scofield hat Miles Davis überlebt und danach bewiesen, dass Jazz auch verdammt noch mal grooven darf. Er hat Jazz, Funk und Rock so brutal miteinander verheiratet, dass die Puristen beider Seiten heulend weggelaufen sind. Er ist der Grund, warum moderner Jazz heute nicht mehr nur in dunklen Kellern verstaubt, sondern Eier hat. |
| Warum diese Gitarre? | Weil die JSM20 das einzige Biest ist, das seinen Spagat zwischen warmem Semi-Hollow-Ton und aggressivem Fusion-Attack mitmacht. Er braucht ein Instrument, das Feedback kontrollieren kann, wenn er seine Amps in den Wahnsinn treibt, aber trotzdem die Tiefe eines klassischen Jazz-Kastens behält. Ein Werkzeug für jemanden, der keine Angst vor klanglicher Reibung hat. |