Diese Custom P90-Style Dinger in der RS02CB sind nicht einfach Elektronik. Das sind kleine, aggressive Wahrheitsmaschinen. Während andere Pickups versuchen, dich größer, lauter oder “beeindruckender” klingen zu lassen, sagen diese hier: “Spiel erstmal sauber, Kollege.” Chris Buck hat das Ding nicht gebaut, damit du dich verstecken kannst. Er hat es gebaut, damit jede Nuance deines Spiels schonungslos durchkommt. Jeder Anschlag, jeder verkackte Bend, jede Gänsehaut-Note. Die leicht reduzierte Output-Geschichte ist kein Bug, das ist Absicht. Du bekommst Klarheit bei Zimmerlautstärke und wenn du das Ding aufreißt, schreit es nicht, es singt. Breit, offen, ehrlich. Wie ein guter Whiskey, der dir nicht in die Eier tritt, sondern dir langsam erklärt, wer hier eigentlich das Sagen hat. Und dann dieser Body. Chambered. Bedeutet im Klartext: weniger Gewicht, mehr Leben. Yamaha hat hier nicht einfach Löcher ins Holz gebohrt und Feierabend gemacht. Das ist deren “Acoustic Design” Zaubertrick. Die Gitarre atmet.
Sie schwingt. Sie reagiert. Du spielst einen Ton und das Ding antwortet dir wie ein Gesprächspartner, der ausnahmsweise mal zuhört. Dazu ein carbonverstärkter Hals, der stabil bleibt, selbst wenn du ihn durch die Hölle schleifst. Bühne, Studio, verschwitzter Club um drei Uhr morgens. Egal. Das Teil bleibt bei dir. Jetzt zum Wraparound Bridge. Die Saiten gehen direkt in den Body. Punkt. Mehr Kontakt, mehr Resonanz, mehr von diesem rohen, organischen Gefühl, das man nicht simulieren kann. Du spürst den Ton nicht nur, du lebst ihn. Genau das ist der Grund, warum Chris Buck das Ding auf jeder Bühne benutzt. Weil es funktioniert. Immer. Und optisch? Honey Gold Finish. Amber Hat Knobs. Sieht aus, als hätte jemand eine Vintage-Gitarre genommen und ihr endlich Respekt beigebracht. Stylisch, aber nicht geschniegelt. Schön, aber nicht geschniegelt geschniegelt, sondern eher “Ich weiß, dass ich gut aussehe, ich muss es dir nicht beweisen.” Und hinten auf der Kopfplatte seine Unterschrift, wie ein stilles “Ja, ich steh dafür gerade.”