Rock ist der rebellische Bastard von Blues und Country, der irgendwann beschlossen hat, alles lauter, dreckiger und kompromissloser zu machen. In den 1950ern geboren, schob er die Verstärker ans Limit und die Gesellschaft gleich mit. Verzerrte Gitarren, treibende Drums, und ein Frontmann, der entweder predigt oder explodiert – das ist Rock. Hier geht’s nicht um Regeln, sondern darum, sie mit Stil zu brechen. Und ja: Wer Rock spielt, will nicht gefallen – sondern gehört werden...
Blues ist der entspannte Typ in der Ecke, der mehr Gefühl in drei Noten packt als andere in ein ganzes Solo. Er macht keinen Aufriss – er lässt die Gitarre reden. Keine Effekthascherei, keine Show – nur ehrlicher Sound, der tief trifft. Wer Blues spielt, hat nichts zu beweisen, aber viel zu sagen. Und genau deshalb bleibt er hängen, lange nachdem der letzte Ton verklungen ist....
Metal haut dir in die Fresse und sagt: „Hier kommt keiner vorbei ohne blutige Nase.“ Wenn du nach den Geschichten und Gitarren der Legenden suchst, bist du hier sowas von richtig. Metal-Gitarristen sind keine zarten Seelen. Sie reißen Saiten, entfesseln Riffs, die so heftig sind, dass deine Nachbarn wahrscheinlich schon die Polizei rufen wollen. Aber das ist das Ding: Metal lebt von der rohen, unbändigen Energie, vom Schmerz, von der Wut und von dieser heftigen Leidenschaft.
Jazz ist der Freigeist der Musik – unvorhersehbar, verspielt und tiefgründig zugleich. Entstanden aus einer wilden Mischung von Kulturen und Sounds, lebt Jazz von Improvisation und dem Mut, Regeln zu brechen. Hier geht’s nicht nur um Technik, sondern um Ausdruck, um Momente, die einmalig und unverwechselbar sind. Jazz-Gitarristen sind Geschichtenerzähler, die mit jedem Akkord neue Welten eröffnen. Wenn du Musik willst, die dich herausfordert und gleichzeitig verführt, bist du hier richtig...
Funk ist das Kind von Soul, Jazz und Rhythm & Blues – nur mit mehr Swagger und weniger Gedöns. Entstanden in den 60ern, war Funk nie interessiert daran, nett zu klingen – sondern tight. Der Bass übernimmt das Steuer, das Schlagzeug hält alles zusammen, und die Gitarre? Die schneidet im Offbeat durch wie ein verdammtes Metronom mit Attitüde. Bläser? Klar, die blasen dir charmant den Kopf frei. Und „funky“ bedeutet nichts anderes als: roh, rhythmisch, und zu cool, um sich erklären zu müssen....
Alternative ist das Unangepasste, das Eigensinnige – Musik, die nicht ins Raster passt und genau deshalb bleibt sie hängen. Es ist die Kategorie für alle, die genug von Mainstream haben und nach dem Besonderen suchen. Alternative Gitarren klingen oft roh, ehrlich und ein bisschen rebellisch, ohne dabei den Groove zu verlieren. Hier trifft Experimentierfreude auf Melancholie, Lärm auf Melodie, Chaos auf Struktur. Wenn du Bock auf Musik hast, die anders denkt und anders fühlt, bist du hier goldrichtig...
Mick Thomson ist kein gewöhnlicher Gitarren-Hampelmann. Er ist eine fleischgewordene Abrissbirne, hinter einer Maske, der Riffs mit der Präzision eines psychopathischen Chirurgen raushaut. Während andere Musiker in Interviews über ihre Gefühle heulen, lässt Mick lieber seine Ibanez sprechen, bis die Trommelfelle platzen. Thomson kanalisiert den puren, unfiltrierten Hass einer ganzen Generation und der Sound von Nummer 7 macht leider keine Gefangenen.
Die personifizierte Albtraum-Präsenz. Hinter dieser Maske verbirgt sich kein Lächeln, sondern der pure Wille zur Zerstörung. Mick steht auf der Bühne wie ein psychopathischer Türsteher und ballert Riffs raus, die klingen, als würde ein Güterzug durch dein Wohnzimmer rasen.
Bevorzugte Gitarre
Jackson King V Custom (1994 Album-Tracker/Favorit), ESP MT-I Signature (2025 aktuelles Sig), Jackson Pro Series Mick Thomson Soloist SL2 (2018+ Main)...
Weitere Gitarren
Jackson USA Signature Soloist (Deep Blood), Ibanez MTM20/MTM100/MTM1 (All Hope Is Gone), Jackson Custom Carbon Fiber (All Out Life), ESP Horizon/FRX/E-II Arrow (Knotfest Japan), B.C. Rich Bich/M7 Warlock/Beast (pre-Ibanez), RG560 (Self-Titled Live)...
Einfluss
Der Architekt des gepflegten Nackenbruchs. Er hat den Nu-Metal und Groove-Metal-Sound so tiefgestimmt und fett gemacht, dass man heute noch Erdbebenwarnungen ausgibt, wenn er in die Saiten greift. Er hat Slipknot diesen unnachgiebigen, maschinellen Punch verpasst, der eine ganze Generation von Metal-Heads traumatisiert und gleichzeitig süchtig gemacht hat.
Warum diese Gitarre?
Weil normale Gitarren bei seinem Anschlag einfach weinen würden. Seine ESP ist darauf ausgelegt, extrem tiefe Tunings zu halten, ohne labberig zu werden, und liefert einen Output, der Wände einreißt. Das Ding ist stabil genug, um einen Atomkrieg zu überstehen, und hat genug Dampf, um dich direkt in die Hölle zu schicken.
Hipshot® Ibby HM Brücke: String-Thru-Design für massives Sustain und eine bombenfeste Saitenlage
Hipshot® Grip-Lock Tuner: Präzises Stimmen und ultraschneller Saitenwechsel, wenn es darauf ankommt
MH Formkoffer & Gotoh® Pins: Dein Setup ist sicher verpackt und bereit für den nächsten Einsatz
Mick Thomson
QUOTE
„Ich bin aufgewachsen, ich meine, verdammt, ich wohne nur anderthalb Meilen von dem Krankenhaus entfernt, in dem ich geboren wurde, verstehst du? Man kommt also nicht viel raus, und dann reist man ein paar Mal durch die USA, nach Europa und so weiter, und wenn man dann zurückkommt, bekommt man eine ganz neue Perspektive darauf, wie komplett bescheuert es da ist, wo man lebt.“
Hipshot® Ibby HM Brücke: String-Thru-Design für massives Sustain und eine bombenfeste Saitenlage
Hipshot® Grip-Lock Tuner: Präzises Stimmen und ultraschneller Saitenwechsel, wenn es darauf ankommt
MH Formkoffer & Gotoh® Pins: Dein Setup ist sicher verpackt und bereit für den nächsten Einsatz
Mick Thomson
QUOTE
„Ich bin aufgewachsen, ich meine, verdammt, ich wohne nur anderthalb Meilen von dem Krankenhaus entfernt, in dem ich geboren wurde, verstehst du? Man kommt also nicht viel raus, und dann reist man ein paar Mal durch die USA, nach Europa und so weiter, und wenn man dann zurückkommt, bekommt man eine ganz neue Perspektive darauf, wie komplett bescheuert es da ist, wo man lebt.“
Mick Thomson
Die Biografie
Mick Thomson ist seit 1996 das Fundament einer der aggressivsten Bands des Planeten. Während der Rest der Welt Slipknot oft als Masken-Zirkus abstempelt, ist Thomson bekannt als #7 und ist der ultimative Rhythmus-Panzer, der die gesamte Parade am Laufen hält. Er ist der Typ, der nicht gekommen ist, um Händchen zu halten, sondern um mit tiefgestimmten Riffs die Gehörgänge von ängstlichen alten Omas zu planieren. Geboren im November 1973 wuchs Mick in einer Umgebung auf, die so aufregend war wie ein trockener Furz in der Wüste. Das Des Moines der 70er- und 80er-Jahre bot wenig außer harter Arbeit und Langeweile, der perfekte Nährboden für einen jungen Mann, der beschloss, dass Menschen im Allgemeinen eher anstrengend sind. Während seine Mitschüler an einer wohlhabenden Vorstadtschule versuchten, dazuzugehören, zog sich Mick zurück. Mit elf kaufte er seine erste Led-Zeppelin-Kassette, mit zehn finanzierte er seine erste Gitarre durch eine Zeitungsroute. Also typische Paperboy-Erfolgsstory
Sein Debüt? Ein Battle of the Bands mit 16. Brutale Vokuhila-Frisur und mit Texten, die erst im Auto auf dem Weg zum Gig geschrieben wurden. Es war chaotisch, es war peinlich, und es war der erste Moment, in dem Mick spürte, dass Musik das einzige Ventil für den Druck in seiner Birne war. Diese frühen Jahre, geprägt von Thrash- und Death-Metal-Einflüssen wie Slayer, Death und Morbid Angel, schliffen seinen Spielstil zu einer Waffe. Bevor Slipknot zur globalen Macht aufstieg, war Mick Gitarrenlehrer. Das erklärt seine fast schon gruselige Präzision. Als er 1996 zur Band stieß, brachte er eine Disziplin mit, die dem Chaos Struktur verlieh. Er etablierte den legendären Drop-B-Sound: tief, percussiv und so hämmernd, dass man ihn eher im Brustkorb als im Ohr spürt. Sein Spiel ist eine hasserfüllte Liebeserklärung an das Down-Picking, eine Maschine, die keine Pausen kennt. Auf Meilensteinen wie dem selbstbetitelten Debüt und dem hasserfüllten Meisterwerk Iowa bewies Thomson, dass er kein Interesse an technischem Selbstzweck hat.
Er opferte komplexe Soli dem Groove und der rohen Gewalt. Wenn ein Riff nicht wie eine hydraulische Presse klingt, die einen Kleinwagen zerquetscht, ist es für Mick so langweilig wie eine betrunkene Ansage an der Bar. Das Paradoxon von Mick Thomson ist sein Ruhm. Er ist ein introvertierter Mensch, der das Rampenlicht verachtet, aber vor Zehntausenden Menschen auftritt. Die stählerne Eishockeymaske ist für ihn kein Gimmick, sondern ein Schutzschild. Sie erlaubt ihm, auf der Bühne zur Bestie zu werden, ohne sein Privatgesicht an eine Industrie zu verkaufen, die er zutiefst skeptisch betrachtet. Sein Zynismus ist legendär. Micks Lebensphilosophie lautet: Wer nichts erwartet, kann nicht enttäuscht werden. Dieser emotionale Panzerschrank hat ihn durch Jahrzehnte voller Touren, Besetzungswechsel und persönlicher Krisen getragen. Er nutzt Selbsthass nicht als Klagegesang, sondern als Treibstoff. Wenn er denkt, dass er schlecht spielt, arbeitet er so lange, bis die Konkurrenz neben ihm wie blutige Amateure aussehen.
Man kann die Geschichte von Mick nicht erzählen, ohne diesen Scheiß hier zu erwähnen. 2015 überlebte er einen betrunkenen Messerkampf mit seinem eigenen Bruder Andrew in seinem Garten in Clive, Iowa. Ein Stich in den Hinterkopf? Für Mick offenbar nur eine weitere Kerbe in der Biografie eines Mannes, der schon ganz anderen Stürmen getrotzt hat. Keine Anklagen, keine Tränen, einfach nur die harte Realität eines Mannes, der in einer Welt voller Weicheier keine Kompromisse macht. Heute, mit über 50 Jahren, ist Mick Thomson nach Shawn „Clown“ Crahan das dienstälteste Mitglied von Slipknot. Er hat Grammys gewonnen, Stadien gefüllt und Generationen von Gitarristen gezeigt, dass man keine Allüren braucht, um eine Legende zu werden. Alles, was man braucht, ist eine tiefgestimmte Klampfe, eine eiserne Maske und die absolute Weigerung, sich dem Bullshit dieser Welt zu beugen. Er bleibt Nummer 7: der Mann, der leise spricht, aber dessen Riffs gnadenlos die Eier seiner Nachbarn langzieht.
Die ESP LTD MT-I Signature kommt in diesem tiefschwarzen “ich spiele Metal und meine Nachbarn haben Angst vor mir” Look. Mick Thomson spielt Gitarre, als hätte er persönlich ein Problem mit der Existenz der Menschheit. Und genau so fühlt sich auch diese Gitarre an. Die MT-I basiert auf einem MH Style Body mit gewölbter Decke und einem Reverse Headstock. Übersetzt heißt das: sie sieht aus, als hätte sie schlechte Laune und würde sie gleich an deinem Verstärker auslassen. Das Herzstück ist eine Set-Thru Konstruktion mit 25.5 Zoll Mensur. Der Body besteht aus Mahagoni mit einer White Ash Decke, kombiniert mit einem dreiteiligen Ahornhals. Oben drauf liegt ein Macassar Ebenholz Griffbrett, glatt wie eine frisch polierte Bowlingbahn, mit Compound Radius und 24 Medium Jumbo Stainless Steel Bünden. Mit anderen Worten: Deine Finger gleiten darüber, als hätten sie plötzlich ein verdammtes Upgrade auf Premium bekommen.
Mick Thomson hat Anforderungen, die wahrscheinlich länger sind als die Einkaufsliste eines Bodybuilders nach dem Training. Deshalb bekommt die ESP LTD MT-I ein paar ziemlich spezielle Spielzeuge: Ein Graph Tech Black TUSQ XL Sattel, weil Reibung nur beim Autofahren Spaß macht. Hipshot Grip Lock Locking Tuner, damit deine Stimmung stabil bleibt, egal wie sehr du die Saiten verprügelst. Eine Hipshot Hi Mass Hardtail Bridge aus massivem Messing, was im Grunde bedeutet: mehr Sustain als ein Kirchenorgan. Die Side Dots bestehen aus Luminlay, also leuchten sie im Dunkeln. Praktisch, wenn du auf einer Bühne stehst, auf der mehr Nebel als Sauerstoff existiert. Und dann ist da noch das eigentliche Monster: der Fishman Fluence Mick Thomson Signature Pickup. Dieser Pickup hat mehrere Voices. Drei Stück. Kurz gesagt: Diese Gitarre hat mehr Persönlichkeiten als ein Bösewicht in einem schlechten Hollywood Film.
Jim Root ist der stille Riese im Sturm von Slipknot – maskiert, fokussiert und absolut tödlich an der Gitarre. Mit seiner Fender Jazzmaster lässt er keine Zweifel offen, dass auch...
Jeff Hanneman war das Biest, das den Thrash Metal zum Leben erweckte. Slayer war keine Wohlfühlband, und Jeff war der Typ, der genau das verkörpert hat: roh, unverblümt und...
Der Typ ist das menschgewordene Donnerwetter des Metal. Als Gitarrist und Frontkrieger von Metallica hat er mit seiner ESP LTD Snakebyte SW mehr Nacken zerstört als jede...
Gary Holt ist kein Gitarrenheld, der gefallen will, sondern einer, der Druck macht. Als treibende Kraft hinter Exodus und später als legitimer Slayer-Ersatz hat er Thrash Metal...
Einige dieser Links* hier sind sogenannte Affiliate-Links. Heißt: Wenn du draufklickst und dann was kaufst, bekommen wir 'ne kleine Provision in die Kaffeekasse geschoben. Für dich ändert sich am Preis exakt gar nichts, kein Cent mehr, keine versteckten Gebühren. "iconic-strings.de" hängt übrigens im Partnerprogramm von Thomann.